UWG Langenberg | Aktuelle Politik

Aktuelle Politik

Liebe Langenberger Bürgerinnen und Bürger,
in dieser Rubrik möchten wir Sie über aktuelle Themen informieren, die derzeit in den Gremien beraten werden.

März 2017:

Kommentar von Dr. Thomas Woehning zum Glocke – Artikel vom 10.03.2018 „Vergiftete Stimmung nach UWG - Antrag“

 
Die Langenberger UWG setzt sich vehement für den Umwelt und Artenschutz in unserer Gemeinde ein.

Die örtlichen Landwirte konnten während der UWG -BürgerFragen zum Thema „Verzicht auf Glyphosat“ überzeugend und transparent darstellen, dass sie möglichst umfassend eine umweltverträgliche Bodenbewirtschaftung praktizieren.

Die Gemeindeverwaltung zeigte sich verschnupft und „gekränkt“, als sie nach einem Antrag der UWG feststellte, dass Langenberg seit 15 Jahren – also schon zu der Amtszeit von Bürgermeisterin Anne Schütze - auf den Einsatz von Pestiziden verzichtete.

Dieses ist zweifelsfrei ein wichtiges Signal und war wohl kaum jedem Langenberger bekannt. Es sollte unsere Mitbürger dazu anregen – wie auch der symbolische „Schmetterlingsbaum vor dem Rathaus“ – ebenfalls auf Pestizide, Glyphosat oder „Unkraut – Ex“ auf ihren privaten Grundstücken zu verzichten. 

Besser eine kurzzeitig „vergiftete Stimmung“ im Rathaus als eine dauerhafte Vergiftung von Flora und Fauna in Langenberg!
 
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Dezember 2017:

Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden zum Thema Windenergie in Langenberg

 
Meine Damen und Herren,
Windkraft in Langenberg. Früher schon ein spannendes Thema, vor 1111 Tagen erneut angestoßen.

Es begann ein für die Gemeinde beispiellos langer Entscheidungsprozess – und das ist gut so.
Viele, nein, die meisten unter uns, dachten damals, machen wir mehr Windkraftzonen, machen wir Genossenschaften, verdienen wir an dieser zeitgenössischen Technologie. Besser als Atom, besser als Kohle.

Und als es dann konkret wurde in Langenberg, gründete sich eine Bürgergemeinschaft, nicht gegen Windkraft, sondern gegen die Nähe der Windräder zu ihren Wohnungen, - und damit gegen die geplanten Projekte. Unbequem für uns Bürgervertreter, kein business as usual, Stress.

Und doch sind der dann beginnende Streit, die heftigen Diskussionen in Langenberg, die fortlaufenden Denk – und Planungsprozesse ein Glücksfall für Langenberg. Es startete eine ernsthafte Auseinandersetzung zwischen betroffenen Bürgern und der Verwaltung, die sich gesetzlich konform verhalten wollte.

Ich wünsche mir mehr solcher konstruktiven Auseinandersetzungen, die kommunale Politik transparent und ehrlich machen.Ich wünsche mir das Engagement und die Aggressivität dieser vermeintlichen Wutbürger auch in anderen, sie nicht so unmittelbar betreffenden politischen Bereichen.

Mit dem Ergebnis, über das wir gleich abstimmen werden,können wir alle leben.
Für mich geht es auch nach den vollauf verständlichen Aussagen der Grünen und nach den vermeintlich Druck ausübenden Argumenten einer Windgenossenschaft nicht um eine Grundsatzentscheidung Wind oder Atom.
Für mich geht es als Kommunalpolitiker darum, sich für Langenberger Bürger einzusetzen , die sich berechtigterweise in ihrem persönlichen Frieden und ihrer Freiheit beeinträchtigt fühlen.

Jeder in unserer UWG ist frei, sich bei diesem Thema für ein oder zwei Windkraftzonen zu entscheiden.
Ich glaube, dass meine Entscheidung bürgergerecht sein wird.
 
Thomas Wöhning
 
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Mai 2017:

Ein Lotse geht von Bord - die UWG erneuert ihre Mannschaft

Norbert Heinrichsmeier entscheidet richtig: Privates geht vor Politik. Und so zieht er mit seiner Angelika und aus Rücksicht auf seine Lebensgefährtin in eine Nachbarkommune: Ohne Wohnsitz in Langenberg kein politisches Amt in Langenberg.
Norbert trat am 24.08.1994 nur 5 Jahre nach den Ur-UWGlern Margret und Ulrich Kambach sowie Rolf Brandherm in unsere Wählergemeinschaft ein - immerhin 10 Jahre vor beispielsweise Susanne Mittag und Thomas Woehning.
 
Norbert ist sowohl Ratsherr der UWG, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Mitglied im HFA und Schulausschuss, dort schon seit geraumer Zeit Vorsitzender. Er gewann neben Heribert Neukirch direkt seinen Wahlkreis in Langenberg.

Die UWG Langenberg dankt Norbert für seinen Einsatz in unserer Wählervereinigung. Wir bedauern, doch wir haben Verständnis für seinen Weggang. Doch niemand geht so ganz: Es kann durchaus sein, dass der Vereinsvorstand der UWG Langenberg ihn noch braucht ....
Danke Norbert! Du hast dich für die UWG Langenberg und für unsere Gemeinde verdient gemacht!
 
Die UWG versetzte Norbert mit seiner Entscheidung, gute neue Leute zu finden, die ihn zu ersetzen vermögen, in nur kurzfristige Panik.
Doch wir haben gute Leute gefunden!
Yvonne Brinkhaus wird neue Ratsfrau der UWG. Die bislang sachkundige Bürgerin im Familien-Ausschuss ist nicht nur Nachrückerin gemäß unserer Nachrückliste, sondern ein Gewinn für die UWG. Und vergessen wir nicht: Ihr Engagement wird nur durch die erhebliche Unterstützung von Ehemann Frank und Mama Anne möglich. Danke dafür!
 
Heribert zögerte lange, ist jetzt dem Schulausschuss beigetreten und wird gleich deren Vorsitzender. Wir sind uns einig, Heribert kann Vorsitz!
 
Für Norbert wechselte Birger in den HFA. Eine gute Entscheidung: Dies lenkt ihn von Rückkehrwünschen in seinen Polizeidienst und von Zukunftsgedanken an Dortmunder Meisterschaften ab...
 
Er gibt damit Doris Wirth die Gelegenheit, als sachkundige Bürgerin das politische Parkett zu betreten. Herrlich, Doris, wie sehr du dich wegen deiner Wahl gefreut hast! 
Last but not least: Andrea wurde von uns zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Ein kritischer Geist, ein bislang unbequemer Geist, kein Mitläufergeist. Es ist kein Geheimnis, dass ich mich auf die Zusammenarbeit mit Andrea freue.
Ich danke allen, die sich als “Parteisoldaten” - besser UWG - Unterstützer - bewiesen haben.
 
Thomas Wöhning
 
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April 2017:

Stellungnahme des UWG-Fraktionsvorsitzenden zum Thema Glasfaserausbau durch die BBV Ostwestfalen

2014 hatte die BBV im pfälzischen Römerberg ein erstes Glasfaser – Projekt begonnen : Das Pilotprojekt lief (mehr schlecht als recht) stotternd an.

Dann kamen die Breitbändler ins Münsterland – doch Ascheberg und Nordkirchen mussten mangels Masse auf das versprochene schnelle Netz verzichten.

Im Juni 2015 präsentierte sich die neue BBV OWL erstmals in Langenberg : Endlich eine – damals die einzige – Gelegendeit für unsere Gemeinde , ins „schnelle Netz“ zu gelangen.

 Doch seitdem ist nichts mehr mit der flotten Datenautobahn – das Projekt steht seit Jahren auf dem Parkplatz.

  • Die Vermarktung durch die BBV läuft dilettantisch an – erst mit Hilfe des Gewerbevereins, der Gemeinde, engagierter Bürger werden genügend Verträge abgeschlossen.
  • Nach Ostern 2016 soll es losgehen – doch dann gesteht die BBV ein, dass die Finanzierung doch nicht gesichert ist.
  • Ende 2016 wird ein neuer Investor präsentiert – noch vor Weihnachten kann es ljetzt beginnen : „Nun soll es schnell gehen: Start Anfang Dezemder“ verspricht die BBV.
  • Stand ein halbes Jahr später: Statt furioses Startfeuerwerk schwelt ein Streitfeuerchen zwischen den beteiligten Unternehmen.

 Eine vermeintlich unendliche Geschichte, eine Groteske mit Versprechungen , Täuschungen und Enttäuschungen.

Der Langenberger Bürger denkt, was ich als Fraktionsvorsitzender der UWG ausspreche: „Ich habe die Schnauze voll! “

Selbstverständlich haben wir in der UWG zwei Jahre lang das Projekt hoffnungsvoll begleitet, haben auf politischer Ebene für die besten Voraussetzungen gesorgt,  hielten und halten uns an Verträge.

Doch die BBV scheint dazu nicht mehr in der Lage zu sein. Und endlich – Licht am Ende des Tunnels – zeigt sich ein Mitbewerber, offenbart sich eine Alternative.

Die Luft wird für die BBV nach Rietberg auch in Langenberg immer dünner.

Es sieht heute nicht so aus, dass die Langenberger UWG die BBV wiederbeleben wird!

Thomas Wöhning

 

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